Kategorie: Rezension
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„Niemand hat mehr für die Ukraine getan als wir.“ Wladimir Putin und die große Täter-Opfer-Umkehr.
Zum Tag des Siegs dampft Russland seine Militärparade ein. Dabei hat man doch nur gute Absichten in der Ukraine. Eine Kurzrezension zu einem Text von Wladimir Putin von 2021.
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Carlo Masala: „Wenn Russland den Krieg gewinnt.“ Oder: Ghostwriter gesucht.
Carlo Masala hat ein merkwürdiges Buch geschrieben. Nur: auf welche Art merkwürdig? Das ist die Frage des Artikels, der auch ein Verriss ist.
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Satellitenarten. Pierre Boulles „Planet der Affen“
Ich glaube, dass so gut wie niemand Pierre Boulles „Planet der Affen“ gelesen hat. Wobei: Ganz stimmen kann das freilich nicht. Aber mir ist dieser Roman noch in keiner Buchhandlung, keinem Antiquariat, keinem Bücherschrank über den Weg gelaufen. Zu Unrecht, wie ich meine.
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Broken-Windows-Theory. Eine Erzählung für die Großstadt von morgen?
Wir leben doch alle irgendwie in Städten. Noch gibt es Ausnahmen, doch die sind deutlich auf dem absteigenden Ast. Der Kosmopolitismus steigt – und damit ein urbaner Provinzialismus, eine neue Dörflichkeit ab 1.000.000 Einwohner*innen aufwärts. Die passende Erzählung dazu? Die Broken-Windows-Theory.
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Der Bücherschrankfund: „I, Robot“. Hoffnungslos outdated – oder?
Eine Eutopie? Eine Dystopie? Wer projiziert, wer hat Recht? Isaac Asimovs „I, Robot“ ist ein miso- und europhober Text über eine Welt jenseits von heute. Reinschauen lohnt sich in jedem Fall.
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Der evolutionäre Materialismus, der Bildungsroman und das Sterben einer Welt. – Judith Schalanskys „Der Hals der Giraffe“
Der Roman ist zwar schon ein paar Tage alt, aber wie das halt so ist mit altem Wein in neuen Schläuchen: schmeckt halt trotzdem. Selbst wenn das Wortspiel leicht schief ist.
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Rezension zu Mascha Unterlehberg: „Wenn wir lächeln“
Mascha Unterlehbergs Debütroman „Wenn wir lächeln“ ist kein Literatur gewordener Happy Place. Doch es gibt Happy Places in ihm – und die werden in schmerzhafter Schönheit evoziert. Ein beeindruckender Roman. Ein todtrauriger Roman.
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Maximal Unangenehm: Christian Kracht „1979″
Geschichte wiederholt sich nicht, doch sie holt sich ein: als Farce. Was Christian Krachts „1979“ von 2001 uns heute (noch? / wieder? / erst?) sagen kann. – Ein Roman, der mehr ist als Splatter und Porno. Oder doch nicht?
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LIQUID CENTER: „Wir kommen“. Oder: Wie viele Erzähler braucht ein Roman?
Was passiert, wenn 18 Autor*innen einen Stille-Post-Roman schreiben? Spoiler: Ein stiller Post-Roman wird es nicht. Aber immerhin schafft er bessere Kalauer. Das heißt: Er spart sie sich überhaupt und wird stattdessen ein ziemlich geiles Stück Literatur.
