
Ein Blog über Literatur, deren Theorie und Franz K.
Neueste Beiträge
Die erdrückende Zärtlichkeit des Vaterlands. Oder: Wird man(n) jetzt sogar an der Ausreise gehindert?
Seit drei Monaten sind Männer dazu gezwungen, vor längeren Auslandsaufenthalten die Bundeswehr um Erlaubnis zu fragen. – Fast das Schlimmste daran: keiner hat’s gewusst. Wie kann das sein?
Schöner Reden – Aristoteles, der Darm und die Drei.
Hat Björn Höcke Ähnlichkeiten mit einem Darm? Dieser Text geht dieser Frage mit großem Engagement nach – und ein bißchen was über Rhetorik zu lernen gibt’s auch noch.
Von „Hurricane“ bis „Epic Fury“: Zur Logik von Operationsnamen im Krieg.
Krieg ist immer auch Kampf mit Worten. Wer seinen Angriff „Löwengebrüll“ oder „Epic Fury“ nennt, will damit etwas zum Ausdruck bringen. – Doch gelingt das? Und wenn nicht, warum nicht?
Zwischen Dichtung und Content Creation. Heinrich Heines „Die Harzreise“ als Reiseblog?
Ist Heinrich Heine der erste Reiseblogger der Weltgeschichte? Vielleicht. Vielleicht aber auch nicht. Was unterscheidet die Harzreise von einem Reiseblog? Was teilt Heine mit einem Content Creator?
Die große Welle von Kanagawa – und was sie für Japan, die Amis und uns bedeutet.
Wie lässt sich Hokusais „Die große Welle von Kanagawa“ auf die japanische Geschichte beziehen? Hier ein Versuch.
Meiji – als Japan zu Japan wurde. Die Japanischen Äras als paralleler Kalender (1).
Große Narrative sind nicht tot, wie Lyotard meinte. Im Gegenteil! Nach einer kurzen Zeit der Illusionslosigkeit, sind die Großerzählungen mit aller Power zurückgekommen. Ob das immer so ganz Sinn macht, sei dahingestellt. Klar ist aber: Es gibt ein Land, in dem Äras nie aufgehört haben, eine sinnstiftende Rolle zu spielen. Ein Land, das Äras feierte,…
Die Kunst der Macht. Oder: Voldemort und Trump.
Was haben Voldemort und Donald Trump eigentlich gemeinsam? Und: warum ist die Zaubererwelt eigentlich so verdammt autoritär?
Was die Figurennamen in Harry Potter bedeuten (könnten)
Peter Pettigrew, Dolores Umbridge und Dedalus Diggle. Diese drei haben zwei Sachen gemeinsam: ihre ungemein sprechenden Namen und dass sie in diesem Text nicht vorkommen. Dafür andere aus dem Kosmos.
Peter Schlemihl, der ewige Jude und wir.
Wer ist Peter Schlemihl? – Gute Frage. Das heißt: ob sie wirklich gut ist, sei dahingestellt. Klar ist: sie funktioniert. Grundsätzlich ist ein Schlemihl ein Unglücksvogel, einer, dem irgendwie so gar nichts gelingen will. Grundsätzlich heißt: das ist, was im Jiddischen als Schlemihl gilt.
Montag ist auch nur ein Name, Motherfucker! Oder: Was zur Hölle ist eigentlich los mit uns?
Eigentlich hasse ich Montage gar nicht mal so besonders. Viel schlimmer sind Sonntage. Man kann nicht einkaufen, alles stinkt vor Besinnlichkeit, was in der Woche leer ist, bricht vor lauter Bystandern auseinander… Es ist einfach schrecklich. Aber darum geht es hier nicht. Vielmehr geht es darum, dass ich neulich, an einem spezifischen Montag, den ich…
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