Der Bücherschrankfund: „I, Robot“. Hoffnungslos outdated – oder?

Eine Eutopie? Eine Dystopie? Wer projiziert, wer hat Recht? Isaac Asimovs „I, Robot“ ist ein miso- und europhober Text über eine Welt jenseits von heute. Reinschauen lohnt sich in jedem Fall.

Soll man Bataille canceln? Oder: Ist „Die Geschichte des Auges“ porno oder Porno?

Georges Bataille ist ein Kult-Autor – und ein übler Pornograph. Könnte man zumindest meinen. Ob das so ist? Schauen wir mal nach. Triggerwarnung: Es ist wirklich schmutzig, bedenklich und vielleicht sogar cancel-würdig.

Verschwende deine Jugend doch einfach in Düsseldorf. – Oder: Die Erfindung von Punk und Electro. Nach Jürgen Treipel.

Was haben Punk und Techno eigentlich gemein? Nicht viel, sagt der eine, nur das eine, sagt der andere: Beides stammt aus Düsseldorf.

Rainald Goetz. Oder: Einer, der weiß, wie Öffentlichkeit funktioniert?

Da hat sich Rainald Goetz aber schlagartig noch unbeliebter gemacht. Oder hat er sich nur ins Gespräcn gebracht? – Fest steht: Sein Post sagt mehr über ihn als über Frauke Brosius-Gersdorf.

Wem gehört die Stadt? Oder: Sind Wandern, Flanieren und Umherschweifen gängige Mittel der Aneignung?

Wem gehört die Stadt? Diese Frage wird hier nicht geklärt. Vielleicht aber, was getan werden kann, um sie in den Griff zu bekommen. Auch: eine Typologie des urbanen, aufrechten Gangs.

Treffen sich Günter Grass und Maxim Biller: „Was gesagt werden muss.“

Günter Grass und Maxim Biller erscheinen wie zwei Pole eines Diskurses. Auf der einen Seite der Dichter, „gealtert und mit letzter Tinte“, was so ungemein schlüpfrig klingt, dass Herta Müller mit ihrem Vorwurf, es stecke „kein einziger literarischer Satz“ in dem Text, doch auch nur so halb recht haben kann. Auf der anderen Seite der„Treffen sich Günter Grass und Maxim Biller: „Was gesagt werden muss.““ weiterlesen

Von Hohlwelten und Querdenkern. Clemens J. Setz: Monde vor der Landung

Monde vor der Landung ist ein Roman über Peter Bender. Und Peter Bender glaubte, wir würden im Inneren eines hohlen Globus leben. Dass er dennoch mehr war als ein langweiliger Irrer, zeigt Clemens Setz. Ein Roman zwischen Biographie und Fiktion und unbedingt lesenswert.