Von Hohlwelten und Querdenkern. Clemens J. Setz: Monde vor der Landung

Monde vor der Landung ist ein Roman über Peter Bender. Und Peter Bender glaubte, wir würden im Inneren eines hohlen Globus leben. Dass er dennoch mehr war als ein langweiliger Irrer, zeigt Clemens Setz. Ein Roman zwischen Biographie und Fiktion und unbedingt lesenswert.

„An act of creation“. Rezension zu:„Native Son“ von Richard Wright.

Native Son von Richard Wright ist ein veritabler Klassiker. Als E-Book sehr einfach zu erreichen – und sehr schwierig zu lesen. Und das liegt nicht daran, dass Native Son sprachlich so anspruchsvoll wäre. Der Roman ist hart, gewaltätig und unangenehm. Native Son appelliert an das Verdrängte in uns.

Relektüre eines Klassikers. Rezension zu Arno Holz & Johannes Schlaf: Papa Hamlet

Papa Hamlet ist ein Text, der eigentlich zu früh erschienen ist. Mittlerweile ist das aber ziemlich egal. Klassiker ist Klassiker. Und dieser hier hat eine Relektüre unbedingt verdient. Eine Rezension zu einem bestenfalls noch unbekannten Text.

Durch Gewalt zum Ich. Ruth-Maria Thomas‘ Die schönste Version

Eine Sexualsozialisation, die gehörig schief geht, denken die einen. Ziemlich genau das, was rund um Y2K Usus war, denken andere. Beide haben Recht – und genau das ist das Problem, an dem der Roman sich gekonnt abarbeitet. Eine dicke Empfehlung für einen großen Wurf.

Kafkas Urteil: Wer ist der Freund?

Der ferne Freund in Petersburg in Kafkas Urteil: Wer ist das?. Ein fremder Vollbart versteckt nur schlecht das seit Kindesjahren bekannte Gesicht. Wie sollte man so jemandem helfen? Wer ist der Freund? Der Freund sei das, was der Vater und Georg gemeinsam hätten. Ja, er sei sogar eher das, was sie gemein hätten, als dass er eine„Kafkas Urteil: Wer ist der Freund?“ weiterlesen