Wie kann man die ärgerliche Tatsache, dass wir Körper haben/sind in den Griff bekommen? Zwei Möglichkeiten.
Autor-Archive:Johannes Below
Kittler, Krieg und Poesie
Denn der Krieg ist Vater aller Dinge. So ähnlich sagt einer, der niemals in den gleichen Fluss steigt.
Was ist ein Autor?
Kann, was tot ist, noch sein? Oh ja, sagt Michel und behält dabei irgendwie recht.
Quod est veritas? Was ist Wahrheit?
Ein ganzschön großkotziger Titel, oder? Na, aber immerhin geht’s hier auch um ein großes Thema, das, der Diskussion um Postfaktizität sei Dank, einigermaßen zum Kotzen ist. Oder es wenigstens sein kann. Wenn man’s falsch macht. Oder so. Hier also geht es um Wahrheit und die alte Frage, was denn überhaupt die Wahrheit sei. In diesem„Quod est veritas? Was ist Wahrheit?“ weiterlesen
Die Nacht (1917) von Ricarda Huch
Fürchterliche Gedichte gibt’s natürlich viele. Das hier ist nur auf den ersten Blick eins.
Nur was schaltbar ist, ist überhaupt.
Der Slogan des informationstheoretischen Materialismus. Hier einmal in stumpfster Hermeneutik durchgekaut. Und irgendwo kotzt Kittler Bauklötze.
Kafka: Brief an Oskar Pollack
Ein Schlüsselstück was Kafka anbelangt. Gern zitiert, oft zitiert, totzitiert? Ich denke nicht.
Dichter des Dichters. Hölderlins: Natur und Kunst oder Saturn und Jupiter.
Du waltest hoch am Tag‘ und es blühet dein Gesetz, du hälst die Waage, Saturnus Sohn! Und teilst die Los‘ und ruhest froh im Ruhm der unsterblichen Herrscherkünste. Doch in den Abgrund, sagen die Sänger sich, Habst du den heil’gen Vater, den eignen, einst Verwiesen und es jammre drunten, Da, wo die Wilden vor dir„Dichter des Dichters. Hölderlins: Natur und Kunst oder Saturn und Jupiter.“ weiterlesen
Ein Hungerkünstler. Oder: Brotlose Kunst.
Ist Kafkas Ein Hungerkünstler wirklich die Parodie einer Künstlernovelle? Das wäre schade. Und langweilig.
Unser ist das Los der Epigonen
Eine stinklangweilige Gedichtanalyse, wie man sie in Schule und Universität macht, also überall dort, wo man’s falsch macht. Oder so.