Textwandel. Zugegeben, ein Name, den sich auch die allerletzte Düsseldorfer Werbespelunke hätte geben können. Was vielleicht sogar geschehen ist – aber sei’s drum. Wichtig ist (hoffe ich), worum es hier geht. Ein hrubesch’sches Wort: Literatur und.
Noch ein Literaturblog? Wirklich?? Muss das sein???
Ich gehe davon aus, dass die wenigsten Literaturblogger wirklich Literaturblogs lesen. Wir alle wissen, dass Lebens- und damit Lesezeit extrem begrenzt ist und man die wenige Zeit, die man neben dieser nervigen Sache, die man mangels besserer Bezeichnung Leben nennt, ökonomisch nutzen muss. Daher lese auch ich keine Literaturblogs – dafür Literatur.
War das eine Antwort auf obige Frage?
Nein.
An wen richtet sich dieser Blog?
An jede:n. Vielleicht überzeugen mich in der Folge sogar einige Literaturblogger:innen ihre Literaturblogs zu lesen (was mich, wegen Communitiy und so, schon echt ziemlich massiv sozusagen irgendwie wahrscheinlich freuen würde). Vielleicht findet aber auch irgendjemand hier einen Gedanken, den er in der nächsten Hausaufgabe, dem nächsten Seminar oder einfach mal so gut anbringen kann. Vielleicht findet aber auch jemand mein Gerede über Literatur einfach nur zum Kotzen und wird dadurch inspiriert, selbst etwas aus sich und seinem Denken zu machen. Vielleicht versauert und verhungert dieser Blog aber auch einfach. Wie dem auch sei: ich freue mich.
Wo wir gerade dabei sind – noch ein Wort zu mir?
Schau dir meinen ersten (richtigen) Beitrag an und du wirst (hoffentlich) einsehen, warum es keine Worte zu mir gibt, geben kann, geben sollte.